Indisch inspiriert: Samosas selbstgemacht!

Letztens habe ich ja bei einem Inder in Tokyo ein köstliches Samosa-Teilchen als Vorspeise genossen – eines meiner liebsten Streetfood-Gerichte Asiens! Samosas lassen sich supereasy selbst herstellen, sind günstig und sind eine delikate Idee für ein Lunch toGo – für Schule, Studium oder Job.

Ich habe dieses Mal eine würzige Füllung aus Linsen und Süsskartoffel gemacht, aber selbstverständlich sind sind deiner kreativen Vielfalt hier keine Grenzen gesetzt: Ob Erbsen, Äpfel, Kichererbsen oder Kidneybohnen – so einiges eignet sich ebenfalls wunderbar als Basis, dessen Rafinesse allerdings von der richtigen Gewürzmischung abhängt: Pikant, orientalisch  – aber nie zu scharf. Gerne werden Dips zu den Samosas gereicht: Ob Chutneys oder angemachter Sojajoghurt – variiere je nach Füllung!

Im Asia-Shop gibt es bereits vorgefertigte Teigtaschen, wenn es schnell gesehen soll. Ich habe hier allerdings den Teig selbst gemacht, was jetzt auch nicht wirklich lang dauerte oder kompliziert gewesen wäre.

Zutaten:

Teig:

150-200 gr Mehl, 100 ml Wasser, 1 TL Sonnenblumenöl

Füllung:

1 kleine Süsskartoffel

eine Handvoll rote Linsen

1 Karotte

1 Chili, 1 Zwiebel, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Pfeffer, Curry, Ingwer, 1 Knoblauchzehe, Mandelmilch

 

Zubereitung:

Vorab die Zutaten für den Teig verquirlen, bis ein homogener Teig entsteht. Ggf die Wassermenge variieren, sodass der Teig nicht zu klumpig wird. Anschliessend den Teig 15-20 Minuten ruhen lassen.

Koche in der Zwischenzeit die Linsen nach Packungsangabe und backe die Süsskartoffeln (halbiert) bei 250° im Ofen. Zerkleinere die Zwiebel, den Knoblauch und die Karotte, glasiere alles in der Pfanne an. Löffel dann das weiche, püreeartige Fleisch der Süsskartoffel aus und gib es mit den Gewürzen in die Pfanne. Würze die Masse gut und lockere sie auf, sodass sich die Aromen gut verteilen und miteinander verbinden. Gib die Linsen dazu, wenn sie fertig gekocht sind und lasse alles in der Pfanne für etwa 10 Minuten brutzeln.

Nun ist der Teig fertig gezogen und kann dünn auf der Arbeitsplatte ausgerollt werden – verwende etwas loses Mehl, damit es nichts klebt. Schneide dann Halbmonde aus – die Längsseite sollte nicht kürzer als 10 cm sein.

Gib dann mit einem kleinen Löffel etwas Füllung auf eine Hälfte des Halbmondes, sodass du die andere Hälfte darüber klappen kannst. Drücke die offenen Seiten vorsichtig zusammen, sodass sie fest verschlossen sind.

Wenn die komplette Füllung in die Teigtaschen verteilt ist, streiche etwas Mandelmilch mit einem Pinsel auf die Samosas, damit sie eine schöne goldene Farbe beim Backen annehmen. Ja nach Dicke des Teiges backen die Samosas bei 190° rund 20-30 Minuten.

***

Serviere die Samosas mit einem Dip, einem Salat oder einen fruchtigen Tomatensuppe.

Die köstlichen Teilchen halten sich ca 3-4 Tage im Kühlschrank und eignen übrigens auch bestens als Vorspeise oder als Snack!

Samosas sind auch immer eine klasse Idee, um übriggebliebenes Kartoffelpüree und Gemüse raffiniert zu verwerten!

Hie gibts mehr leckere Kleinigkeiten: Vegane Knusperstangen und Blumenkohl Bites!

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. ReiseSpeisen sagt:

    Oh, ich liebe Samosas! Süßkartoffeln und rote Linsen sind eine tolle Füllung! Bisher hatte ich sie immer mit Kartoffeln (und Bohnen) und/oder Spinat zubereitet (die Rezepte sind auch auf dem Blog). Danke für deine Inspiration, so probiere ich sie gern mal aus 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Alex

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    1. Katharina sagt:

      Spinat klingt auch sehr lecker! Das muss ich mal ausprobieren 😉 Liebe Grüsse und einen tollen Tag!

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      1. ReiseSpeisen sagt:

        Mach das! 🙂 Hab du auch ein schönes Wochenende! 🙂

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