Katsu Tofu Bowl mit grünen Bohnen und Radicchio!

In der japanischen Küche wird der superknusprige Katsu-Tofu meist ganz klassisch mit einem herzhaften Curry serviert. Jedoch stiess ich letztens, als ich das „Alaska Zwei“ in Tokyo besuchte, auf eine Katsu Tofu Bowl. Katsu ist übrigens eine kurze Form für das japanische „Tonkatsu“, was in Panko (in Japan verwendetes Paniermehl) gebackene Schnitzel sind. Diese werden allerdings in mundgerechten Stückchen serviert und nicht am Stück, wie im Westen. Die Katsu-Tofu Bowl hat mich nachhaltig beeindruckt, weshalb ich das Ding einfach mal mit etwas anderen Zutaten nachgebaut habe.

Die Basis ist klebriger Reis, allerdings ein anderer, als den man für Sushi verwendet. Es eignen sich aber auch brauner Reis oder thailändischer Duftreis. Der Tofu sollte unbedingt eine festere Konsistenz haben, da er sonst beim Panieren und Ausbacken auseinander fällt.

Tofu Katsu selber machen rezept

Panko bekommst du für ca 2€ im Asiamarkt oder im gut sortieren Supermarkt. Grundsätzlich würden auch Semmelbrösel funktionieren, allerdings ist Panko deutlich fluffiger und wird einfach knuspriger.

Als bindendes Element beim Panieren habe ich etwas Mais-Stärke in lauwarmen Wasser verwendet, was sehr gut klappt. Eine andere brillante Möglichkei ein Ei zu imitieren, ist übrigens das sogenannte Aquafaba, sprich die leicht milchige Flüssigkeit, in der die Kichererbsen in der Dose schwimmen. Aus Aquafaba lässt sich sogar „Eischaum“ herstellen, wenn man es ordentlich aufschlägt.

Zutaten für 2 Personen

1/2 Block Firm Tofu

Mehl, Maisstärke, Panko, Sonnenblumenöl

eine ordentliche Handvoll frische Bohnen

1 kleinen bis mittleren Radicchio

weissen Balsamico, ggf Olivenöl, Salz

Reis nach Wahl, japanischer Bergpfeffer

Katsu Tofu vegan rezept

Zubereitung, ca 20 Minuten

Setze den Reis auf und schneide den Tofu in etwa 1,5-2 cm dicke Scheiben. Tupfe den Tofu trocken und lasse ihn ggf ein paar Minuten in Küchenrolle eingewickelt stehen, damit das überschüssige Wasser abtropft.

Wasche und putze unterdessen die Bohnen und den Radicchio. Setze die Bohnen in Salzwasser auf und lasse sie 10-15 Minuten kochen – anschliessend mit kalten Wasser abschrecken, damit sie schön grün bleiben.

Wenn der Tofu fertig präpariert ist, wende ihn zunächst in Mehl, dann in der Maisstärke-Lösung und anschliessend im Panko, bis alle Stücke gleichmässig ummantelt sind. Backe den Katsu Tofu nun in heissem Sonnenblumenöl aus: Achtung: Lieber immer nur wenige Stücke auf einmal frittieren, damit nichts zusammen klebt. Vor dem Servieren sollten der Katsu-Tofu kurz auf Küchenrolle abtropfen.

Den klein geschnippelten Radicchio kannst du vor dem Anrichten mit einem Schuss weissen Balsamico und Olivenöl verfeinern.

Sowie der Reis fertig ist, kannst du eine Katsu-Tofu Bowl zusammenbauen und verfeinern. Ich habe als Extra eine ordentliche Prise japanischen Bergpfeffer dazu gegeben.

Guten Appetit!

Tipp: Das Panko kannst du übrigens noch mit einem Schuss Kurkuma für einen extra Kick Farbe oder 1-2 EL Hefeflocken verfeinern.

***

Hier gehts weiter zu einem eifrei panierten, veganen Sellerieschnitzel und hier gibts noch mehr Inspirationen aus der japanischen Küche in Sachen Buddha Bowls.

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