Aromatische Harmonie in der asiatischen Küche

Ich liebe die asiatische Küche, insbesondere für ihre unverwechselbaren Aromen und die herrlichen Gewürze. Es gibt so einige Unterschiede zur westlichen Küche – das schauen wir uns heute mal genauer an.

Die Balance der Aromen und Geschmäcker ist in der asiatischen Küche sehr verwurzelt und es finden sich sehr alte Schriften dazu. Dahinter steckt die Philosophie, dass sich diese Ausgewogenheit direkt positiv auf die Seele und den Körper auswirkt.

Den richtigen Gerichten in Kombination mit heilenden Kräutern und Gewürzen werden eine überaus heilende Wirkung nachgesagt. Diese Lehren werden in der asiatischen Küche jedoch nicht nur angewandt, um Krankheiten zu heilen – sondern auch ganz gezielt um die Stimmung positiv zu beeinflussen. Hier kannst du mehr über Tempelküche erfahren.

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Richtig abschmecken

Ausgewogenheit wird durch die Harmonie der Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, bitter und umami erzielt. Insbesondere in der asiatischen Küche ist es zusätzlich wichtig, Schärfe auszubalancieren.

Beim Abschmecken ist weniger oft mehr. Schon sehr kleine Beigaben von Süße oder Säure entfalten viel Wirkung. Daher macht es Sinn, sich sehr vorsichtig an das gewünschte Ergebnis heran zu tasten, damit ein Gericht nicht überwürzt schmeckt. Die richtige Würze sollte im Idealfall immer die natürlichen Aromen der Zutaten unterstreichen und diese nicht überdecken.

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Geschmacksrichtungen

Süß: Oftmals wird der Süße nicht die richtige Aufmerksamkeit geschenkt oder sie wird weggelassen. Weißer Zucker schmeckt künstlich und klebrig, daher sind natürliche Süßungsmittel eine wunderbare Alternative: Früchte oder getrocknetes Obst, Kokosblütenzucker*, brauner Rohrzucker oder Birkensüße verleihen den Gerichten eine natürliche und leichte Süße.

 

 

Sauer: Eine leichte Säure verleiht den meisten Gerichten den letzten Pfiff. Reisessig, Sakeessig* oder Koch-Sake sind beliebt in Asien. Aber auch ein guter Wein oder Zitrusfrüchte sorgen für eine harmonische Säure-Note.

 

 

Salzig: In der westlichen Küche wird gerne zu raffiniertem Kochsalz gegriffen. Es ist aber geschmacklich deutlich stärker als natürliche Sorten und lässt sich dementsprechend schlechter dosieren. In der asiatischen Küche wird lieber mit Sojasauce gearbeitet, was deutlich runder schmeckt. Milder und gesünder als das Kochsalz sind ausserdem natürliche Steinsalze* oder Meersalze.

 

 

Umami: Für eine unverwechselbare Würze und einen intensiven herzhaften Geschmack ist eine Umami-Note verantwortlich. Dafür sorgen insbesondere Miso*, Sojasauce, Tomaten, Shiitake, Tempeh oder Paprika.

 

 

Scharf: Die asiatische Küche ist bekannt für ihre scharfen Gerichte, wie Curries, Suppen oder feurige Marinaden. Für den westlichen Gaumen wirkt viel Schärfe aber schnell überlagernd und fast ungenießbar. Leichte und natürliche Schärfe belebt und stimuliert den Gaumen. Dafür sorgen aromatische Pfeffersorten*, Chilis, Senf, Sriracha, Wasabi, Rettich und andere Gemüsesorten.

Wenn du Lust auf asiatische Küche bekommen hast findest du hier eine Auswahl an veganen Rezepten.

Meine Favoriten sind:

Vegane Pho aus Vietnam

Koreanischer Gochujang Stew

Der Klassiker aus Japan: Ramen

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