Ausprobiert: The Wonder Mini-Schnitzel von Aldi | Vegane Katsu Bowl

Der Begriff Katsu カツ kommt aus dem Japanischen und steht für Schnitzel. Typisch für Katsu ist eine sehr krosse Panade. Katsu kommt meistens mit Reis und etwas Grünzeug als Beilage. Es gibt aber auch Katsu mit japanischer Curry-Sauce, Katsu auf Nudeln oder zu Suppen. Da man in Japan mit Stäbchen isst, wird das Katsu in mundgerechte Stücke geschnitten und nicht am Stück serviert.

Eine wunderbare Version mit selbst in Panko panierten Tofu findest du hier: Die Katsu Tofu Bowl! Hier gehts zum Rezept.

Katsu Tofu Bowl

Die The Wonder-Reihe bei Aldi

Aldi hat ja ein ganz stattliches Angebot für vegane Lebensmittel. Die The Wonder-Reihe bietet allerlei Fleischersatz zum kleinen Preis mit ordentlichen Inhaltsstoffen: Hier habe ich letztens die Chicken-Chunks getestet.

Heute widmen wir uns den veganen The Wonder Mini-Schnitzeln: Mit nur 2,49 € für 6 Stück (300 Gramm pro Packung) ist das schon mal ein korrekter Preis. Die veganen Mini-Schnitzel sind auf Basis von Pflanzen-Proteinen, wie Weizen, Erbse und Ackerbohne. Du findest die Schnitzel im Tiefkühler.

So geht die Katsu-Bowl

Die Schnitzelchen lassen sich binnen weniger Minuten in etwas Öl anbraten. Alternativ kannst du sie auch im Ofen backen, wenn du auf Fett verzichten möchtest.

Für meine Katsu Bowl habe ich Reis gekocht und diesen mit mit japanischem Bergpfeffer* verfeinert. Diese Pfeffersorte ist mit Zitrus-Pflanzen verwandt und verleiht deftigen Gerichten das für die japanische Küche typische Aroma. 

Dazu habe ich etwas Pak Choi angedünstet und mit Sesam veredelt. Weiter kommt fein geschnittener Romana-Salat dazu und etwas Teriyaki Sauce als Topping.

Die Mini-Schnitzel lassen sich binnen weniger Minuten in etwas Öl anbraten. Alternativ kannst du sie auch im Ofen backen, wenn du auf Fett verzichten möchtest.

Da die kleinen Katsus bereits vorgegart sind, sind sie ruckizucki fertig. Also wunderbar geeignet, für die schnelle Küche.

Die veganen The Wonder Mini-Schnitzel im Test

Die Panade wird richtig schön kross und knuspert beim Reinbeissen. Das ist schon mal top, da ich es auch schon erlebt habe, dass Panaden zu dünn, zu fettig oder einfach nicht stabil an Ersatzprodukten sind.

Der Fleischersatz ist leicht, aber nicht aufdringlich gewürzt. Also ganz wie beim „Original“ eine eher neutralere Angelegenheit. Zudem sind die Mini-Schnitzel nicht trocken oder haben eine Konsistenz wie Schuhsohle, sowie das ja leider manchmal bei Seitan-Produkten der Fall ist.

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es ein Omnivore nicht zwingend merken würde, dass die Mini-Schnitzel vegan sind.

Fazit: Die The Wonder Mini-Schnitzel sind eine klare Empfehlung, wenn man mal Lust auf was Deftiges hat. Aus einer Packung kann man locker 2-3 Portionen kreieren, je nachdem was es dazu gibt.

Geschmacklich passen sie hervorragend zu der Katsu-Bowl. Aber auch ganz klassisch zu Kartoffelsalat, Kartoffelbrei oder auf Nudeln sind sie ein Tipp. Oder aber auch für ein schönes Lunch für unterwegs machen sie sich gut in einem Brötchen mit Salat und Remoulade.

Vegane Mini-Schnitzel mit Teriyaki-Sauce

Hier gibt es noch mehr „Ausprobiert“  – die vegane Test-Reihe:

Soja-Gyros von Davert

Bedda Reiberei – veganer Reibekäse zum Überbacken

Vegane Fan-Pizza von Lidl

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